Posts mit dem Label Oetinger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Oetinger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. Dezember 2016

Animox - Das Heulen der Wölfe von Aimée Carter



www.animox-buch.de
    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789146237
    Fester Einband: 384 Seiten

    Leseprobe

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 
  Als Außenseiter, der mit Tieren spricht, hat es der 12-jährige
  Simon in New York eigentlich schon schwer genug. Doch als
  ihn ein alter Adler vor Gefahr warnt und eine Ratteninvasion
  Jagd auf ihn macht, beginnt ein spektakuläres Abenteuer für
  den Jungen. Auf der Flucht verlieren sich Onkel, Mutter und
  Simon aus den Augen und es bleibt keine Zeit für
  Erklärungen. Um so überraschter ist Simon, als er erfährt,
  dass er ein Animox ist, ein Mensch, der sich in ein Tier
  verwandeln kann.


Aimée Carter hat eine Kinderbuch-Reihe für die Lesegruppe ab 10 Jahren geschrieben. Um so überraschter war ich, als ich meinem Sohn zuliebe, das Buch las und nicht mehr aufhören konnte. Eigentlich sage ich nichts zu Covern. Doch hier muss ich eine Ausnahme machen. Der Wolf zieht einen magisch und und haptisch ist es ein Erlebnis, das Cover zu streicheln. Sehr gelungen.

Magisch, spannend und fesselnd geht es in der Welt der Animox zu. Eigentlich gehören alle Tierreiche zusammen: die Säuger, Reptilien, Insekten, Vögel und Wassertiere. Doch ein alter Kampf zwischen Gut und Böse hat sie zerstritten.

Simon ahnte von all dem nichts, denn seine Mutter hat ihn bewusst fern der Animox bei seinem Onkel aufwachsen lassen. Zusammen mit Simon entdeckt der Leser die Welt der Gestaltwandler mitten in New York. Ein wenig erinnert die Szenerie an Harry Potter auf tierische Art. Es gibt eine Schule, die die zukünftigen Herrscher der Tierreiche auf ihre Rolle vorbereitet. Gespannt verfolgt man Kämpfe, in denen sich Jungen und Mädchen in ihren Tierrollen messen. Die Charaktere sind lebendig und bildhaft beschrieben, bergen aber auch Geheimnisse, die erst am Ende offenbart werden.

Plötzlich hat Simon eine große Familie, deren Mitglieder nicht alle von seinem Erscheinen begeistert sind. Auf den ersten Blick ist nicht ersichtlich, wer auf Simons Seite steht. Das Geheimnis seiner Familie wird erst nach und nach gelüftet und nur durch Hilfe neuer Freunde findet Simon seinen Weg. Man fiebert mit ihm mit und bangt ein ums andere Mal, ob er der Gefahr die ihm droht, entkommen kann.

Bis zum Ende bleibt es spannend und abwechslungsreich. Denn erst der letzte Satz birgt eine der größten Überraschungen.

Ein gelungener Auftakt für eine magische Kinderbuch-Reihe, die sicherlich viele Leser in ihren Bann ziehen wird. Unsere Familie wartet schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung. 


 

Donnerstag, 17. November 2016

Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski


http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/ab-10-jahren/details/titel/3-7891-0426-4/22181/30202/Agentur/Christiane/D%FCring/Caspar_und_der_Meister_des_Vergessens.html

    Erscheinungsdatum: 24.10.2016
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789104268
    Fester Einband: 240 Seiten
    Leseprobe

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 
  Verschwunden und von den Erwachsenen vergessen, Caspar
  kann es nicht glauben. Seine Eltern erinnern sich nicht mehr
  an seinen kleinen Bruder Till. Dabei haben sie noch
  zusammen Silvester gefeiert und heute am Neujahrstag
  existiert Till nicht mehr. Caspar findet heraus, dass ein über
  Generationen geschlossener Vertrag alle fünfzig Jahre das
  jüngste Kind einer Familie zum Meister führt und es aus den
  Erinnerungen der Familie löscht. Um seinen Bruder zu retten,
  geht auch Caspar ins geheimnisvolle Memoria. Hier muss er
  gegen die Kraft des unheimlichen Meisters und um seine
  Erinnerungen kämpfen.


Stefanie Taschinski Stefanie Taschinski hat einen fesselnden und lebendigen Schreibstil, der nicht nur die jungen Leser sofort gefangen nimmt. Empfohlen ist das Buch für Leser ab 10 Jahren. Die zauberhafte Welt eines Marionettentheaters in Kopenhagen ist das Zuhause von Caspar, Till und Greta. Ihre Eltern begeistern tagtäglich Zuschauer mit ihren Puppen, doch leider fehlt ihnen oft die Zeit für ihre Kinder. 

Die Charaktere wirken realistisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders die sympathischen Geschwister Till, Caspar und Greta verbindet eine besondere Beziehung. Ihr Zusammenhalt wird besonders schön beschrieben und ist auch wichtig für das weitere Geschehen der Geschichte.

"Den ganzen Tag über kam es Caspar vor, als verwandelte sich ihr Zuhause unmerklich in eine sonderbare Kulisse, und je länger Greta und er nach Till suchten, desto dichter wurde der Nebel, der sich über alles Vertraute legte."
Mitten in Kopenhagen befindet sich ein alter Turm, hinter dessen Mauern die dunkle Welt von Memoria verborgen liegt. Hier herrscht der geheimnisvolle Meister über die verschwundenen Kinder. Düster und ausweglos wird das Schicksal der dort gefangenen Kinder beschrieben. Man kann sich nicht vorstellen, wie die Kinder dem Meister entkommen sollen. Man fiebert mit Caspar mit, der wirklich alles versucht, um Till die Erinnerung an seine Familie zurückzugeben. Mutig und entschlossen, sich selbst für seinen Bruder zu opfern, stellt er sich dem Kampf gegen das Böse.

Besonders gefallen hat mir, wie atmosphärisch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hergestellt wird. Uralte Verträge, die auch noch heute Menschen an einen Meister binden können. Trotz Handy und Internet hat der Reiz von Marionetten nicht abgenommen, denn sie entführen uns an verwunschene Orte.

Meine Kinder sind von dem Buch begeistert und hoffen auf die baldige Fortsetzung.

Donnerstag, 15. September 2016

Thabo: Detektiv und Gentleman - Die Krokodil-Spur von Kirsten Boie


www.oetinger.de/thabo

    Erscheinungsdatum: 22.08.2016
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789103957
    Fester Einband: 288 Seiten

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 
Eigentlich wollte Thabo bei einer Tasse Tee Miss Agatha zu einem Besuch des großen Fußballspiels überreden. Doch sein bester Freund Sifiso benötigt dringend Hilfe. Dessen große Schwester Delighty ist spurlos verschwunden. Genau der richtige Fall für einen angehenden Detektiv und natürlich Ehrensache dem besten Freund zu helfen. Auf die Hilfe der Polizei wollen sie nicht warten, denn es gibt Hinweise, das bereits mehrere Kinder verschwunden sind. Sollte wirklich der Heiler Sandile etwas damit zu tun haben, sie müssen ihn unbedingt finden.

Kirsten Boie ist auch mit dem zweiten Buch aus der Thabo-Reihe ein besonderes Familienbuch gelungen. Man merkt, wie wichtig der Autorin das Thema ist. Handlungsort ist das kleine fiktive Dorf Hlatikulu in Afrika. In einem der ärmsten Länder, mit einer unvorstellbar hohen Anzahl an Waisen, in Swasiland. Doch anstatt mit düsteren Farben das Schicksal der Kinder zu erzählen, zeichnet die Autorin ein buntes, lebendiges Bild ohne die Dinge zu beschönigen. Die Mischung aus lehrreichen Informationen über Land und Leute, spannender Handlung und Humor ist gelungen. Das empfohlene Lesealter liegt bei 10 Jahren. Eine Karte zu Beginn zeigt, an welchen Orten die Handlung spielt und am Ende des Buches findet sich ein ausführliches Glossar mit afrikanischen Begriffen, die innerhalb der Geschichte verwendet werden.

Thabo, der Erzähler, der sein eigentliches Alter nicht verraten möchte, besticht durch seine charmante Art die Dinge zu betrachten. Er vermittelt den Lesern durch direkte, höfliche Ansprache (er ist schließlich angehender Gentleman), was es bedeutet, in Afrika zu leben. Man sieht förmlich die lauernden Krokodile, die in der Dunkelheit auf unachtsame Menschen warten und fühlt die unerträgliche Hitze am Mittag, die nur Touristen vor die Tür lockt. Auch schwierige Themen werden sehr kindgerecht und undramatisch eingebunden. Aufmerksame Kinder werden dazu angeregt, Dinge zu hinterfragen und mit ihren Eltern darüber zu sprechen.

Die Charaktere werden sehr liebevoll ausgearbeitet. Kleine Details lassen sie so sympathisch und echt wirken. Reverend Hlophe, der nur dank seiner Schutzengel so schnell wie ein Rennfahrer unterwegs sein kann. Inspectur Gwebu, der durch seine vielen Verwandten eigentlich immer irgendwo auf einer Feier Tjwala trinkt. Onkel Vesu, der zwar langsam denkt, aber ein großes Herz hat oder Emma, die eigentlich für ein englisches Mädchen, viel zu unhöflich ist. Besonders Sifisos kleine Schwester Lemonade, die selbst Inspector Gwebu um den Finger wickelt, hat uns sehr gefallen.

Es macht einfach Spaß Thabo und seine Freunde bei ihrem Abenteuer zu begleiten. Gekonnt werden falsche Spuren gelegt und man ist ständig am Rätseln, wo denn nun die verschwundenen Kinder stecken und wer damit zu tun hat. Gut, dass Thabo zusammen mit Miss Agatha so viele Miss Marple Filme gesehen hat und eine gute Kombinationsgabe besitzt.


Wir können es gar nicht abwarten, bis der nächste Fall für Thabo erscheint.

Donnerstag, 11. August 2016

Die Olchis. Gefangen auf der Pirateninsel von Erhard Dietl


www.olchis.de


    Erscheinungsdatum: 25.07.2016
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789104404
    Fester Einband: 160 Seiten

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 


Touristen wohin man schaut. Die Olchis finden auf ihrer geliebten Müllhalde keine Ruhe mehr. Schmuddelfings Bürgermeister weiß Rat und schenkt ihnen kurzerhand eine Kreuzfahrt. Doch statt einer Luxusreise finden sich die Olchis auf einem Piratenschiff wieder. Festgehalten auf einer Insel, bewacht durch einen Drachen warten, die Olchis auf Hilfe.



Unglaublich, dass die Olchis nach so vielen Jahren immer noch Spaß machen. Erhard Dietl gelingt es auch mit diesem Band die großen und kleinen Olchis-Fans zu begeistern. Besonders die empfohlene Altersgruppe von 8 bis 10 Jahren wird angesprochen, aber auch ältere Kinder und deren Eltern werden sich gut unterhalten fühlen. Humorvolle Szenen, gewohnt fluchige Sprüche und außergewöhnliche Leckereien hinterlassen ein breites Grinsen. Durch lustige Illustrationen kann man sich die Handlung noch besser vorstellen.

Nicht alle Olchis verreisen. Diesmal sind Oma, Opa und die Kinder auf großer Fahrt. Es dauert eine Weile, bis die Olchis merken, dass sie in der Gewalt von schurkigen Piraten sind. Glücklicherweise sind die Olchis sehr ideenreich und haben ihre eigenen "Waffen" um den Kampf mit den Piraten aufzunehmen. Ein entfernter grauer Verwandter, der auf der Insel lebt, ist diesmal die besondere Überraschung.

Wir hatten olchigen Spaß beim Lesen und besonders die Kinder mochten die lustigen Flüche der grünen Müllhaldenbewohner. Hoffentlich gibt es noch viele weitere Abenteuer.

Montag, 20. Juni 2016

Max und die Wilde Sieben. Die Drachenbande von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner


http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/ab-8-jahren/details/titel/3-7891-3338-8/19070/30293/Autor/Lisa-Marie/Dickreiter/Max_und_die_Wilde_Sieben._Die_Drachenbande.html




    Erscheinungsdatum: 09.05.2016
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789133381
    Fester Einband: 254 Seiten

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 


Keine Zeit zum Ausruhen für Detektiv Max. Sein geliebter Kater Motzkopf wird von Tierfängern direkt vor seinen Augen geraubt. Schnell stellt sich heraus, dass nicht nur Motzkopf verschwunden ist, sondern viele Haustiere gesucht werden. Ein klarer Fall für Max und die Wilde Sieben. 
 





Auch der 3. Band aus der Reihe "Max und die Wilde Sieben" ist von den Autoren Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner spannend, humorvoll und rasant umgesetzt worden. Leser ab 8 Jahren haben ihren Spaß an kurzen Kapiteln und lustigen Bildern von Ute Krause.

Durch die kurzen Rückblicke auf die vorherigen Bände der Buchreihe kommt man schnell in die Geschichte hinein. Vorkenntnisse sind deshalb nicht erforderlich.

Max wohnt zusammen mit seiner Mutter im Seniorenheim Burg Geroldseck und hat dort am Tisch 7 drei wundervolle Freunde im betagten Alter. Zusammen mit Vera, Horst, und Kilian (der Wilden 7) ist er ein wahrer Meisterdetektiv. Am Anfang des Buches findet man lustige Such-Steckbriefe, die das Thema einleiten.

Tolle Charaktere mit herrlichen Spitznamen, wie Oma Schlimmi, Biber-Dieter oder Dackel Thorsti, machen das Buch zu einem Lesevergnügen. Besonders Kater Motzkopf hat uns sehr gefallen. Max ist pfiffig und steckt voller Überraschungen. Trotz Stress in der Schule mit Lehrern und Schulkameraden verliert er seinen Humor nicht. Spannend wird es als Max erkennt, dass es sich um eine Tierräuberbande handeln muss. Nicht immer handelt er umsichtig und gerät dadurch auch in Gefahr. Aber seine Wilde Sieben steht ihm immer zur Seite.

Geschickt eingeflochten und kindgerecht umgesetzt sind Informationen über Tierhaltung zu finden. Aber auch über Probleme alleinerziehender Mütter und ihrer Kinder. Streit, Missverständnis und Versöhnung gehören zum Alltag dazu und werden sehr verständlich beschrieben.

Wir hatten viel Spaß beim Lesen und können kaum das nächste Abenteuer abwarten. Zu Recht wird die Reihe jetzt verfilmt.

Sonntag, 28. Februar 2016

Thabo, Detektiv und Gentleman - Der Nashorn-Fall von Kirsten Boie

 http://www.blickinsbuch.de/book/bjLSjpvTBa

    Erscheinungsdatum: 22.02.2016
    Verlag: Oetinger 
    ISBN: 9783789120336
    Fester Einband: 304 Seiten

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

Was möchte ich werden, wenn ich groß bin? Thabo schwankt noch, Gentleman oder doch lieber Detektiv, am besten beides. Im afrikanischen Örtchen Hlatikulu ist beides schwer zu realisieren. Doch dann entdeckt Thabo zusammen mit einer Safarigruppe ein getötetes Nashorn, dessen Horn gestohlen wurde. Unglücklicherweise wird Vusi, Thabos Onkel, als vermeintlicher Täter verhaftet. Wenn das kein Fall für den angehenden Detektiv ist. Zusammen mit seinen Freunden Sifiso und Emma macht sich Thabo auf die Suche nach dem wahren Täter.


Kirsten Boie hat mit ihrem aus vielen Büchern bekannten Schreibstil wieder ein besonderes Kinderbuch geschaffen. Zum ersten Mal spielt die Handlung in Afrika. In einem der ärmsten Länder, mit einer unvorstellbar hohen Anzahl an Waisen, in Swasiland. Doch anstatt mit düsteren Farben das Schicksal der Kinder zu erzählen, zeichnet die Autorin ein buntes, lebendiges Bild ohne die Dinge zu beschönigen. Die Mischung aus lehrreichen Informationen, spannender Handlung und Humor ist gelungen. Das empfohlene Lesealter liegt bei 10 bis 12 Jahren. Eine Karte zu Beginn zeigt, an welchen Orten die Handlung spielt und am Ende des Buches findet sich ein Glossar mit afrikanischen Begriffen, die innerhalb der Geschichte verwendet werden.

Thabo, der Erzähler, redet seine Leser immer sehr freundlich mit "Meine Damen und Herren" direkt an, was für meinen Sohn erst einmal ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig war. Aber schließlich möchte Thabo einmal Gentleman werden und da gehört es sich, seine Leser höflich anzureden. Gelernt hat er seine vorbildlichen Umgangsformen von Miss Agatha, einer sympathischen, älteren englischen Lady, die in Hlatikulu lebt. Zusammen mit ihr schaut er leidenschaftlich gern Miss Marple Filme, was seine Berufswahl Detektiv erklärt.

Thabos bester Freund ist Sifiso, genauso wie Thabo ein Waisenjunge, der aber allein mit seinen Geschwistern lebt, für die er verantwortlich ist. Durch Sifiso und seine Geschwister lernt man viel über die Lebensweise der afrikanischen Kinder, die so unterschiedlich zu den europäischen Kindern ist. Durch den humorvollen Schreibstil und die liebenswerten Charaktere der Kinder, die man einfach gern haben muss, erleben die jungen Leser eine neue Welt. Als Erwachsener muss man schon öfter innehalten und fühlt sich betroffen, wenn beschrieben wird, mit wie wenig Essen die Kinder auskommen müssen, dass sie tatsächlich allein auf sich gestellt sind und wie wichtig der große Bruder (ca. 10 Jahre alt) ist.


"Wir Kinder dürfen die Gäste freundilch grüßen. Aber wir dürfen ihnen nicht im Wege sein. Sie sind nicht gekommen, um sich Kinder anzusehen, sie sind gekommen, um sich Löwen anzusehen."

Spannend geht es zu, wenn Thabo zusammen mit seinen Freunden auf Nashornmörderjagd geht. Ein potentieller Täter ist schnell ausgemacht, nur die Beweise fehlen noch. Mit viel trickreichen Ideen versuchen die Kinder den Täter dingfest zu machen. Doch so einfach, wie es anfänglich scheint, ist es nicht.

Unserer Familie hat dieser Kinderkrimi sehr gut gefallen, weil er uns nicht nur spannend unterhalten hat, sondern auch das afrikanische Leben kindgerecht näher erklärt hat.

Auf den zweiten Fall für Detektiv Thabo "Die Krokodil-Spur" sind wir schon sehr gespannt.

Freitag, 15. Januar 2016

Entführung mit Jagdleopard von Kirsten Boie

http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/details/titel/3-7891-2023-5/19330/3156/Autor/Kirsten/Boie/Entf%FChrung_mit_Jagdleopard.html
    Erscheinungsdatum: 15.10.2015
    Verlag: Oetinger
    ISBN: 9783789120237
    Fester Einband: 320 Seiten

    Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten 

Die 10-jährige Jamie-Lee lebt zusammen mit ihrem älteren Bruder und ihrer Mutter in einem Sozialbau. Als die alkoholkranke Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist Jamie-Lee allein auf sich gestellt. Als sie beim Einkaufen auf Fee trifft, nimmt sie diese spontan bei sich auf. Nicht ahnend, dass diese ausgerissen ist und aufgrund ihres reichen Vaters als vermeintlich entführt gilt. Als Jamie-Lee aus Tierliebe auch noch Herrn Wildeck mit seinem altersschwachen Jagdleoparden mit in die Wohnung bringt, nimmt das Chaos seinen Lauf.


Kirsten Boie hat sich an ein schwieriges Thema für ein Kinderbuch gewagt. Der Schreibstil ist lebendig, verständlich und auch für allein lesende Kinder gut geeignet. Die Kapitel werden durch gelungene Illustrationen von Susann Opel-Götz begleitet. Wer bei einem Kinderbuch an heile Welt, umsorgte Kinder und HappyEnd denkt, wird hier ein völlig neuartiges Kinderbuch-Genre kennenlernen.

Gesellschaftskritisch und schonungslos offen zeigt die Autorin die Welt von Jamie-Lee. Ihre Mutter liegt den lieben langen Tag alkoholisiert auf dem Sofa. Niemand kümmert sich um das Mädchen, interessiert sich für ihre Sorgen. Doch durch Jamie-Lees positive und natürliche Ausstrahlung bekommt diese triste Welt Glanz. Obwohl sie wenig hat, nimmt sie spontan Fee und den Obdachlosen Herrn Wildeck samt Jagdleopard bei sich auf. Spannend und voller Witz versucht die kleine Chaostruppe aus ihrer heillosen Lage herauszukommen. Dabei geht es nicht immer legal zu, wird aber am Ende erklärend und verständlich gelöst.

Tabuthemen wie Armut, Obdachlosigkeit, Alkoholismus werden kindgerecht aufgearbeitet und bieten die Möglichkeit, sich unkompliziert damit auseinanderzusetzen. So wird z.B. gezeigt, dass es leider nicht immer selbstverständlich ist, genug zu essen zu haben und dass unsere Gesellschaft lieber Lebensmittel entsorgt als an Notdürftige abzugeben.

Einziger Kritikpunkt ist für mich die teilweise sehr lockere Sprache der agierenden Kinder und die vielen ausgeschriebenen Schimpfwörter. Es hätte auch gereicht, zu schreiben, dass Sohn und Mutter sich anschreien und beleidigen.

Nach anfänglicher Sorge, meinen Sohn (11 Jahre) allein lesen zu lassen, habe ich mich auf diesen Versuch eingelassen. Tatsächlich mochte er die erwähnten Schimpfwörter auch nicht, war aber von der Geschichte an sich sehr angetan. Besonders das Schicksal des Jagdleoparden, der als altersschwaches und kostenintensives Zirkustier getötet werden sollte, hat ihn bewegt. Ein ähnlicher Fall um einen Schimpansen war gerade in der Presse.
Wir haben noch lange nach dem Lesen immer wieder Gesprächsstoff gefunden und konnten an die behandelten Themen anknüpfen.  

Freitag, 30. Oktober 2015

Das Lächeln des Panthers von Johannes Groschupf


http://www.oetinger.de/buecher/taschenbuecher/neuerscheinungen/details/titel/3-8415-0349-7/19747/0/Agentur/Heike/Brillmann-Ede/Taschenbuch_-_Das_L%E4cheln_des_Panthers.html

    Erscheinungsdatum: 01.10.2015
    Verlag: Verlag 
    ISBN: 9783841503497
    Flexibler Einband: 224 Seiten

    Meine Bewertung: 3 von 5 Punkten
Ein Anruf der Mutter holt die 17-jährige Katinka aus dem beschaulichen Internatsleben in Schottland zurück nach Berlin. Nach kurzer schwerer Krankheit stirbt ihr Vater und hinterlässt ihr das im Familienbesitz befindliche Hotel Marabu. Wie soll es jetzt mit dem hoch verschuldeten Gebäude, das stark renovierungsbedürftig ist, weitergehen? Eine mondäne Baronin, ein drängender Investor, ausbleibende Gäste und merkwürdige Vorkommnisse machen es Katinka nicht leichter, sich zu entscheiden.

Johannes Groschupf hat mit diesem Jugendbuch ein altes Hotel und deren Geschichte lebendig werden lassen. Der Schreibstil ist leicht und gut zu lesen. Wobei nicht durchgehend der gleiche Stil gewählt wird. Die Geschichte wird langsam aufgebaut und viele Andeutungen lassen ahnen, dass es um mehr geht, als um ein Erbe.

Interessante Charaktere verleihen der Geschichte einen gewissen nostalgischen Touch. Da ist zum Beispiel der geheimnisvolle Gast Skripnik, der stundenlang das Gemälde "Das Lächeln des Panthers" anschaut. Seine Spur verliert sich aber zunehmend in der Handlung, die vom Leser erwartete Geschichte bleibt aus.

Die Baronin von Rochlitz, die wie ein Schatten anfangs immer wieder mit einem Rolls Roye vor dem Hotel auftaucht und verschwindet, bekommt dagegen im Laufe der Handlung immer mehr Konturen.

Das verstaubte Flair des Hotels soll durch jüngere Einflüsse aufgelockert werden, was nur teilweise gelingt. Ein junger Künstler, der Katinka sofort sympathisch ist, bleibt leider sehr im Hintergrund und wirkt nicht greifbar, obwohl sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte entwickelt. Eine Schülerparty im Hotel gerät außer Kontrolle und auch die Sprache verliert sich hier zunehmend.

Interessant ist das eigentliche Geheimnis das das Hotel in sich birgt. In den Kriegswirren des 2. Weltkrieges wurde das Hotel zu einem wichtigen Ort. Doch nicht nur das Haus, sondern auch Katinka erlebt eine Überraschung, was ihre Vergangenheit angeht.

Zum Ende wird der Spannungsbogen dann doch sehr überstrapaziert. Dinge überschlagen sich, werden teilweise sehr überzogen dargestellt und sehr dramatisch beschrieben.

Für mich wurden viele Dinge nicht beendet oder schlüssig erklärt.

Fazit: Ein Jugendbuch, dass sich schnell und flüssig lesen läßt, aber wenig Tiefgang besitzt. 


Montag, 12. Oktober 2015

Trick 347 oder Der mutigste Junge der Welt von Nina Weger

http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/ab-10-jahren/details/titel/3-7891-5135-1/21049/28118/Autor/Nina%20/Weger/Trick_347_oder_Der_mutigste_Junge_der_Welt.html
    Erscheinungsdatum: 17.09.2015
    Verlag: Oetinger 
    ISBN: 9783789151354
    Fester Einband: 320 Seiten

    Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

Der elfjährigen Tom ist von dem plötzlichen Umzug nach Hannover gar nicht begeistert. Seine Mutter hat ein tolles Jobangebot in der Arktis angenommen und er soll in der Zwischenzeit bei seiner Oma wohnen. Zufällig findet er in einem Umzugskarton eine alte Zirkus-Eintrittskarte, die einen Hinweis auf seinen verstorbenen Vater enthält. Sollte etwa der berühmte Arthur Merlini, der einen Zirkus in der Stadt betreibt, sein Vater sein? Tom will es natürlich herausfinden und nimmt Akrobatikunterricht, um unauffällig Nachforschungen anzustellen.


Nina Weger hat ein wundervolles Kinderbuch geschrieben, dass auch Erwachsene nicht aus der Hand legen können. Das empfohlene Lesealter liegt bei 10 bis 12 Jahren. Die Autorin entführt den Leser in die magische Welt des Zirkuslebens. Dabei steht hier nicht der große glamouröse Wanderzirkus, sondern ein Aufenthaltsort für gestrandete Artisten, im Vordergrund. Die Mischung aus aufregenden und mitreißenden Momenten, wie auch berührenden, nachdenklichen Szenen ist gekonnt abgestimmt. Dabei merkt man, dass hier mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft für den Zirkus erzählt wird. Im Anhang findet man ein "Kleines Lexikon der Zirkuswörter", in denen Begriffe wie "Kaskadeur" kindgerecht erklärt werden.

Liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten lassen die Geschichte so lebendig erscheinen. Besonders Tom wächst einem schnell ans Herz. Seine Sehnsucht nach einem Vater und die Enttäuschung über die Lüge seiner Mutter ist deutlich spürbar. Sein großes Vorbild wird der Artist Arthur Merlini, dem er nacheifert und heimlich hofft, dass er sein Vater sein könnte. Zusammen mit den neu gewonnen Freunden Coco und Mia versucht Tom den Zirkus zu retten und besteht dabei einige Abenteuer.

Wichtig sind die kleinen versteckten Botschaften, die lehrreiche Tipps zum Umgang mit Ängsten, Vorurteilen und Einsamkeit geben. Sehr einfühlsam wird z.B. die Depression des Zirkusdirektors beschrieben. Tom versteht, dass Arthur in "ein schwarzes Loch" gefallen ist und er ihm heraushelfen muss.

Besonders gefallen hat unserer Familie das gelungene Ende.

Wir sind begeistert von diesem humorvoll, spannenden und zum Nachdenken anregendem Kinderbuch.  


Mehr Informationen sind auf der Autorinnenseite zu finden.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Der Galimat und ich von Paul Maar

http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/ab-8-jahren/details/titel/3-7891-4296-4/19769/3180/Autor/Paul/Maar/Der_Galimat_und_ich.html

    Erscheinungsdatum: 20.02.2015
    Verlag: Oetinger 
    ISBN: 9783789142963
    Fester Einband: 256 Seiten

    Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten 

Eine Pille nehmen und dann erwachsen sein, davon träumen viele Kinder. Doch für den zehnjährigen Jim bleibt es kein Wunsch. Eines Abends taucht ein kleines kugelrundes Wesen bei ihm im Zimmer auf. Der Galimat kann Dinge materialisieren und Haushaltsgeräte aufpeppen. Eine Erwachsenwerden-Pille für Jim ist schnell erstellt, doch ob sie Jim wirklich weiterhelfen kann?


Paul Maar hat mit dem Galimat wieder ein zauberhaftes und liebenswertes Wesen geschaffen. Kinder ab 8 Jahren werden am Schreibstil und durch die große Schrift Spaß am Selbstlesen haben. Begleitet werden die Szenen durch Illustrationen von Ute Krause. So kann man sich den Galimat ein wenig besser vorstellen und sieht das Bild von Jim als Erwachsener.

Der Galimat ist ein knuddeliges Wesen das man gleich ins Herz schließt. Nahrung findet er in Elektro und seine Sätze enden immer mit dem letzten Wort als Wiederholung.

"Ich bin ein Galimat, und deswegen heiße ich auch Galimat.
Ist doch logisch, logisch."
Er ist noch ein junger Galimat und ist deshalb auch versehentlich bei Jim gelandet. Seine Versuche sich unsichtbar zu machen gelingen nur teilweise und auch ein materialisierter Kuchen ist nur optisch lecker. Für Jim ist er aber schon bald ein wichtiger Freund, der ihm hilft, manche Dinge aus einer anderer Perspektive zu sehen.

Jim ist ein etwas schwierigerer Charakter. Er wächst bei Onkel und Tante auf, weil seine Eltern als Geheimagenten unterwegs sind. Sein fotografisches Gedächtnis ist gleichzeitig Fluch und Glück, denn für eine Quizshow, bei der es einen Millionengewinn gibt, übt er schon lange jeden Tag mit seinem Onkel. Sein Wissen sorgt in der Schule aber immer wieder für Ärger, weil er einfach jeden Begriff den er kennt, erklären muss. Das rutscht ihm einfach so raus, zum Ärger von Lehrern und Schülern.

Der Wunsch erwachsen zu sein, um allen, die gemein zu ihm sind, es mal richtig zu zeigen, liegt da nahe. Doch so einfach wie Jim sich das vorstellt, ist es nicht. Die Zerrissenheit von Jim, das Unglücklichsein und die Hoffnung, durch die Pille eine Lösung zu finden, sind sehr gut beschrieben.

Glücklicherweise findet Jim aber auch eine gute Freundin, die ihm hilft, am Ende das Richtige zu tun.

Besonders auffällig ist, dass jede Figur einen ganz eigenen Charakter hat, der detailliert beschrieben wird. Ob man sie nun mag oder nicht, sie wirken sehr lebensecht. Das Schulleben mit seinen ganz eigenen Regeln, fiesen Mitschülern und einsamen Pausen auf dem Klo kann man sich gut vorstellen.

Das Buch regt dazu an, über das Verhalten der Figuren zu diskutieren.

Ein offenes Ende läßt auf eine Fortsetzung mit vielen neuen Galimat-Abenteuern hoffen.
 

Lesung mit Paul Maar bei der Leipziger Volkszeitung:

Kindermeinung:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der rasende Staubsauger war toll, den hätte ich auch gern. Ein Galimat darf mit seiner Familie bei mir auch zu Besuch kommen. Eine Erwachsenenpille brauche ich aber nicht, lieber viele verrückte Elektrogeräte. Jim kann sich Dinge toll merken, so schnell kann ich leider nicht lernen. Den Onkel mochte ich nicht so gern.

 


 

Mittwoch, 22. April 2015

Max und die Wilde Sieben - Die Geister-Oma von Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner

http://www.oetinger.de/buecher/kinderbuecher/details/titel/3-7891-3334-5/17353/30293/Autor/Lisa-Marie/Dickreiter/Max_und_die_Wilde_Sieben._Die_Geister-Oma.html
Erscheinungsdatum: 20.03.2015
Verlag: Oetinger 
ISBN: 9783789133343
Fester Einband: 224 Seiten

Meine Bewertung: 5 von 5 Punkten 

Wenn man als Grundschüler in einem Altenheim lebt, muss man mit fiesen Opa-Sprüchen leben. Max findet es eigentlich ganz toll im Altenheim Burg Geroldseck. Zusammen mit seinen wilden Sieben hat er bereits als Detektiv Diebstähle aufgeklärt. Blöd nur, dass seine Mitschüler ihn trotzdem auslachen. Peinlich wird es, als Senior Horst die Fußball-Schulmannschaft zu einem Duell auffordert, wobei Max natürlich in der Alte-Knacker-Mannschaft mitspielen soll. Aber noch viel schlimmer ist, das Vera das Altenheim verlassen will, weil sie von einer Geister-Oma terrorisiert wird. Wenn das keine Aufgabe für Detektiv Max ist.

Lisa-Marie Dickreiter & Winfried Oelsner  haben einen lebendigen Schreibstil, der lehrreich, unterhaltsam, spannend und lustig ist. Man merkt ihnen die Freude am Schreiben an. Als Lesealter-Empfehlung wird 8 bis 10 Jahre angegeben. Die Illustrationen von Ute Krause passen gut zur Story und den Charakteren und verleihen einzelnen Szenen noch mehr Gruselfaktor.

Besonders die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Max und den Senioren macht den Reiz der Geschichte aus.
"Sie sind zwar alt und schrumpelig, aber bloß von außen", sagt Max über sie und genauso haben wir das als Familie beim Lesen auch empfunden. Horst, Vera und Kilian sind tolle Typen, von denen man so einiges lernen kann. Für Max sind sie Ratgeber, Kummerkasten und Freund in einem und eine Menge Spaß kann man mit ihnen auch noch haben.

Die tollen Lebensweiheiten, die überall versteckt sind, gefallen uns sehr. 

     
"Denn wenn man sich nicht mehr so oft sieht, dann kann man auch
      nicht mehr so viele Sachen zusammen unternehmen, und dann
      gewöhnt man sich langsam an ein Leben ohne seine alten Freunde. So,
      wie man langsam eine Telefonnummer vergisst, die man nicht mehr so
      oft benutzt.":


Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Auf der einen Seite jagt die wilde Sieben eine Geister-Oma durch das Altenheim, um zu verhindern, dass ihre Freundin Vera das Altenheim verläßt. Hier geht es schon ziemlich gruselig zu, alleinlesende Kinder sollten nicht zu ängstlich sein. Und auf der anderen Seite wird für das Fußball-Duell Schulmannschaft gegen alte Knacker trainiert und der nicht allzu erfreuliche Schullalltag von Max beschrieben.

Besonders gefallen hat uns der Schluss. Denn Max lernt, dass ein Feind nicht unbedingt ein Feind bleiben muss. Manchmal reicht ein einfacher Satz, um sich gegenseitig zu respektieren.

Kindermeinung:
Ich musste ganz viel lachen, zum Beispiel als Oberschwester Cordula zu Ole "Kleine Prinzessin" sagt. Max und seine Freunde von Tisch Sieben erleben tolle Abenteuer. Die gruselige Geister-Oma war schon unheimlich, aber am Ende klärt sich ja alles auf.